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Ideen und Vorlagen für die Materialsammlung zum Lesen auf Wortebene

Ergebnis der Umfrage

Ich habe die Umfrage zur nächsten Materialsammlung gerade abgeschlossen. Das Ergebnis ist knapp ausgefallen und zeigt, dass auch für die anderen Sammlungen Interesse besteht. Selbstverständlich fallen Platz 2, 3 usw. nicht unter den Tisch. Ich werde versuchen auch diese und auch die vielen neuen Vorschläge, die in der “Was fehlt Datei?” in den letzten Tagen dazu gekommen sind, auf gpaed.de umzusetzen. Es gibt also viel zu tun im neuen Jahr ;-)

Hier könnt ihr das Ergebnis der Umfrage einsehen:

Gesucht – Vorlagen und Ideen

Ihr wünscht Euch eine Materialsammlung zum Lesen auf Wortebene zu den einzelnen Buchstaben. Da solch eine Materialsammlung ganz schön knifflig ist, möchte ich zunächst eure Ideen dazu sammeln. Es macht keinen Sinn, wenn ich nun Vorlagen erstelle und im Laufe der Erstellung, neue Ideen oder Änderungswünsche dazu kommen. Ich müsste sonst nachträglich die Vorlagen und bereits jede Menge fertiger Dateien überarbeiten.

1. Frage: Nach welcher Fibel sollen wir die Buchstabenreihenfolge festlegen?
Viele Fibeln führen die Buchstaben in unterschiedlicher Reihenfolge ein. Wie könnten wir diese Problematik lösen?

2. Frage: Welche Vorlagen soll die Sammlung beinhalten?
Sicher hast du Vorlagen, die sich in deiner Arbeit bewährt haben? Diese darfst du mir gerne als Vorlage für die Materialsammlung mailen.
Auch auf gpaed.de gibt es bereits zahlreiche Ideen zum Lesen auf Wortebene. Sind da Dateien dabei, die wir als Vorlage verwenden könnten?

3. Frage: Habe ich noch wichtige Punkte übersehen. Hast du noch Fragen?

Über deine Vorschläge und Ideen freue ich mich!

Schreibe wie immer einfach unten ins Kommentarfeld. Vorlagen für die Materialsammlung wie immer per Mail an mich!
Vielen Dank, Matthias!

Über Matthias

Seit '98 betreibe ich gpaed.de. Mein Ziel? Eine funktionierende G-Community in der alle Sonderpädagogen mit Fachrichtung G ihre Dateien und ihre Erfahrungen miteinander teilen. Mach mit!, indem du die vorhandenen Artikel hier kommentierst, eigene Artikel veröffentlichst oder Dateien hochlädst !

11 Comments

  1. Vanessa

    Hallo Matthias,
    ich arbeite nicht (mehr) mit einer Fibel – oder einem anderen festgelegtem Lehrwerk. Da ich in der Mittelstufe unterrichte fände ich es besser, wenn wir diese Sammlung fibelunabhängig angehen würden.
    Falls es jedoch viele Stimmen für eine Fibel gibt, wäre es mir eine Hilfe, wenn ihr die Namen der speziellen Personen oder Charaktere (z.B. Momel) aufnehmt, aber vielleicht getrennt von den anderen Wörtern.

    Vielleicht macht es Sinn das Kernvokabular aus der Unterstützend Kommunikation zur Hilfe zu nehmen? Bzw. sich daran zu orientieren?
    Dort sind die am häufigsten verwendeten Wörter versammelt! Ich denke da jetzt insbesondere an Nomen – oder hattet ihr auch an Verben und Adjektive gedacht?

    Hier könnte man sich auch ein Wörterbuch zur Hand nehmen und den Grundwortschatz für die erste Klasse als Anhaltspunkte für eine Wörterliste durchgehen?

    Zu den möglichen Vorlagen/Materialien/Übungen fallen mir diese Fragen ein:
    - Welche Übungsformen kennen die Schüler?
    - Welche Übungen können sie möglichst selbstständig bearbeiten? (Stichwort: Freiarbeit/Selbstständigkeit)

    Ich finde Arbeitsblätter brauchbar – aber es wäre super, wenn wir auch noch andere Materialien gemeinsam erstellen!

    Lese-Dominos, Lese-Bingos, Lese-Puuzles?, Stöpsekarten?, Lük-Vorlagen?, Setzreihen-Übungen, Lesekoffer/Kisten –> Verschiedene Wörter, die zu entsprechenden Bildern bzw. realen Gegenständen sortiert werden sollen!

    Möglich sind dabei immer Übungen mit Silben (Wortanfänge) und Ganzwörtern!

    Schön fände ich, wenn genau wie bei der letzten Sammlung wieder direkt Möglichkeiten zur Differenzierung eingebaut werden!

    Wenn mir noch etwas einfällt – melde ich mich! :)
    Viele Grüße – Vanessa

  2. Hallo Matthias,

    ich wäre auch für eine fibelunabhängige Sammlung.
    Eine Möglichkeit zur Differenzierung wäre z.B. den Text einmal einfarbig anzubieten und einmal zweifarbig nach der Silbenmethode, so wie hier:
    http://abcund123.blogspot.com/2012/02/gedachtniskarten.html

    Mögliche Wortlisten:
    http://www.aps.it-betreuung.salzburg.at/html/tennengau/bsr/volksschule/Deutsch%20G1%20Minimalanforderungen.pdf

    http://www.isb.bayern.de/isb/download.aspx?DownloadFileID=2475dcf0f0c0e1534c4299f5401b288a
    hier ab Seite 7

    Viele Grüße,
    Stephany

  3. Angelika Wetzlar

    Hallo Matthias,
    ich schließe mich dem Kommentar von Vanessa an. Auch ich wünsche mir Material, dass nicht an einer Fibel orientiert ist. Ich arbeite in einer Oberstufe mit geistigbehinderten Hörgeschädigten. Zwei Schüler sind mittlerweile so weit, dass sie alle Buchstaben können und auch einzelne Wörter zum Teil auswändig schreiben. Die meisten Fiebeln finde ich in dem Zusammenhang dann nicht altergemäß und haben nicht den richtigen Bezug zu den Schülern. Ich versuche immer aktuelle Anlässe zu nehmen, die ich fotografiert habe (z.B. Ausflüge etc.) und sie hinterher mit den Schüler zu versprachlichen und in die richtige Reihenfolge zu bringen. Dadurch sind die Schüler stark motiviert, haben einen persönlichen Bezug und behalten es so besser. In Form eines Klassenfotobuches wird es immer wieder gerne angeschaut.
    Beim selbstformulieren von Wörtern habe ich nun angefangen, Teacchmappen zu machen, bei denen ausgehend von verschiedenen Kategorien (z.B. Obst, Fahrzeuge, Kleidung, Körperteile)wichtige Grundwörter systematisch eingeübt werden können, indem die Ganzwörter mit Klett den entsprechenden Bildern zugeordnet werden. DAzu habe ich angefangen Logico Piccolos zu machen, um weiter zu vertiefen. Außerdem gibt es die wuuli-karten (wie Bandolino), wo man auch Bild Wort üben kann. Neben diesen Nomen finde ich es aber auch wichtig Adjektive (z.B. Farben) und wichtige Verben zu üben, damit man zur Satzebene kommt. Wichtig wären mir auch noch Silbenübungen, habe aber noch keine Idee, wie man dies am besten macht.

  4. Gesa Meyer

    Hallo Matthias,
    da ich meistens in der Grundstufe arbeite,orientiere ich mich an “Momel”. Bei älteren Schülern arbeiten wir in der Schule nach “Lesen mit Lisa”. Ich arbeite gerne mit Wort-Bild-Dominos, Wörtern aus der Streichholzschachtel und selbsterstellten Wort-Bild-Zuordnungen am PC (Power Point). Ich bin aber jederzeit für gute andere Ideen zu haben.
    Viele Grüße,
    Gesa

  5. Die ersten Vorlagen sind eingetroffen!
    Hier drei schöne Vorschläge von Beate:
    1. Lautgetreue Wörter lesen
    2. Wortkarten lesen
    3. Lesefisch

    Ich habe gerade eine Vorlage erstellt, die evtl. auch gut in die Sammlung passt:
    Silbenkarten mit Bildern

    Ich bin gespannt, welche Vorlagen noch von Euch kommen…

  6. Anne Wolf

    Hallo, leider kann ich nur das Pferd von hinten aufzäumen und sagen was ich nicht will / nicht hilfreich finde: Man findet immer wieder Aufgaben wie “Verbinde das Bild mit dem richtigen Wort” o.ä. Im Prinzip sehr gut, aber wenn die Auswahlmöglihkeiten dann völlig unterschiedlich sind wird nicht das ganze Wort sondern nur der Anlaut gelesen. Dann lieber “Unsinnswörter”.
    Ansonsten stimme ich zu: Filbelunabhängig ist am sinnvollsten, und toll wäre auch Material für “die Großen”. Auch ich unterrichte eine Oberstufenklasse, da kann ich mit den klassischen Grundschul – Materialien nicht ankommen.

  7. Gerd Scheuringer

    Die Vorschläge von Beate finde ich ziemlich gut. Beim Lesefisch würde ich das Bild aber nicht auf die Rückseite drucken. Es gibt einfach zu viele Schummler – und du weißt nie, ob sie es dann wirklich können. Besser fände ich es, die Bildkarten extra zu drucken und das ganze dann als Zuordnungsübung zu gestalten. Die Silbenkarten mit Bildern finde ich ebenfalls brauchbar.

  8. Katharina

    Ich biete meinen Leseanfängern (Unterstufe) viele Aufgabenformate wie Lesedosen, Arbeitsblätter zum Silbenverbinden, “Verrückte Tiere” usw. an und bin stets auf der Suche nach neuen, motivierenden Lese- und Schreib(!)-anreizen.

    Ich mache gerade die Erfahrung, dass eher “frontale” Situationen – Ich schreibe als Einstieg Wörter buchstabenweise an die Tafel und die Schüler lesen diese Schritt für Schritt, ziehen dann Silbenbögen und schreiben/ legen/ stempeln die Wörter in ihr Heft manchmal effektiver (im Sinne des wirklichen Erlesens) sind als Arbeitsblätter, auf denen die Schüler eben oft doch auch “raten” oder Wörter nur durch Anlaute erschließen. Dieses “Alle sitzen an ihren Plätzen und schauen zur Tafel, an der die Lehrerin oder ein Schüler schreibt” ist ja für unsere Schulform – zumindest meiner Erfahrung nach – eher ungewöhnlich oder wirkt nicht differenziert genug. Aber meine Schüler, besonders die, die sich beim selbstständigen Arbeiten sehr schnell ablenken lassen oder Arbeitsschritte nicht planen können, sind hoch motiviert dabei: es ist ganz klar, wo “die Musik spielt”, wohin die Aufmerksamkeit geht, was ich als Schüler zu tun habe… Und sie lesen eben tatsächlich. Außerdem ist es eine sehr hohe Motivation für die Kinder, selbst an der Tafel zu schreiben. Mich würde interessieren, ob ihr ähnliche Erfahrungen auch macht.

    Überhaupt kommt mir das Schreiben beim Lesenlernen oftmals zu kurz. (Es gab bei uns sogar mal von Eltern die Frage, warum überhaupt geschrieben wird im LESEkurs.) Wie handhabt ihr die Verbindung aus Lesen und Schreiben?
    Lasst ihr eher “abschreiben” oder schreiben die Kinder auch “frei” (Briefe u.ä.)? Wie geht ihr mit Schreibfehlern um?

    Ich versuche außerdem gerade, ein “System” einzuführen, bei dem parallel zur Behandlung einer Ganzschrift systematisch an wichtigen Wörtern des Kapitels geübt wird (Lesen, Silbenbögen ziehen, fehlende Buchstaben ergänzen, Wort ins Heft schreiben/ kleben). Wie handhabt ihr das, wenn ihr Kinderliteratur behandelt?

    Vielleicht so viel erstmal, viele Fragen, wenig “Material”, aber ich merke für mich immer mehr, dass ich eher “Systeme” und “”Strukturen” finden muss, die für die Schüler passen, und das Material erst dann irgendwann kommt…
    Danke Matthias für das spannende Thema.

    Viele Grüße, Katharina

  9. Gerlind Müller

    Hallo Matthias,
    ich unterrichte in der Berufspraxisstufe, daher bin ich auch an altersentsprechendem Material interessiert. Zur Zeit lesen wir Bildergeschichten aus dem Arbeitsheft “Von Liebe, Freundschaft und dem Ernst des Lebens”, und als Zusatzaufgaben gibt es zwischendurch selbsterstellte ABs zum Lesen auf Wortebene (Wort-Bild-Zuordnung, Welcher Buchstabe fehlt?, Finde das Wort in dem Buchstabensalat, usw.) Für weitere Anregungen wäre ich echt dankbar!

  10. Vanessa

    Hallo!
    Wer noch nach einer Quelle für Wörter dieser Sammlung sucht kann beim Jandorf-Verlag fündig werden. Der hat ein schönes Heftchen mit dem Titel “Erste Wörter, Schreiben zu Bildern” rausgegeben (gibts sowohl für lautgetreue als auch für nicht lautgetreue Wörte!).

    Viele Grüße und frohes Schaffen! :)
    Vanessa

  11. Daniela

    Hallo,
    ich unterrichte eine Mittelstufe und arbeite mit verschiedenen Fibeln (da unterschiedliche Niveaus)- Klick Erstlesen, Kieler Leseaufbau (ist ja keine Fibel, gibt aber sehr gute methodische Hinweise) und z.T. Einstern. Insofern bin ich auch für eine fibelunabhängige Materialsammlung.
    Katharina, beim Lesekurs arbeite ich auch oft erst einmal frontal und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Ich verbinde das Lesen oft auch mit dem Schreiben und lege Wert darauf, nicht nur abschreiben zu lassen. Z. B. schreibe ich “Diktate” (hört sich furchtbar an, aber meine SuS lieben es). Die Anregung dazu habe ich aus dem Kieler Leseaufaufbau. Hier mal ein kurzes Bsp.:
    1. Zeile Silbenboote,
    2. Zeile Silben
    3. Zeile Wörter aus 3 Buchstaben (und, ist, Ali usw.)
    4. längere Wörter
    5. Gedächtniswort (ein Wort an die Tafel schreiben und nach 5 sec wieder abwischen…)
    Wichtig ist, dass alle Erfolg haben…!

    Und jetzt noch 2 Ideen für die Materialsammlung. Meine SuS spielen für ihr Leben gern Bingo (für Nichtleser gibt es immer die Bildvariante. Ein Vorlage (7 verschiedene Schülervorlagen) dafür werde ich hochladen. Kleiner Tipp: Mit der Funktion “Suche und Ersetze” kann man ganz schnell neue Bingos herstellen.

    Ein weiterer Renner und immer wieder netter U.einstig sind kleine Aufgabenkarten. Die Aufgabe lautet z.B. “Sei ein/e…” oder “Spiele ein/e…” Jede/r zieht eine Karte und soll dann das darstellen, was er gelesen hat (Fahrzeuge, Tiere, Gefühle und einige Verben gehen auch.

    Schöne Grüße
    Daniela

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